Hinweis: Auch dieser Text stammt aus unserer kommenden Broschüre „Schönes Herz – ich folge dir“. Wir veröffentlichen hier vorab ausgewählte Passagen, die zeigen: Heilung ist möglich – wenn man sich erlaubt, neu zu denken.
Ich war oft kurz davor, zu resignieren. Nicht, weil ich nicht mehr wollte – sondern weil ich es nicht mehr glauben konnte: Dass ein System, das dich 40 Jahre lang Beiträge zahlen lässt, dich dann 7 Monate auf einen Facharzt warten lässt, dir in 10 Minuten Tabletten verschreibt und sagt: „Das bleibt jetzt für immer so.“
Aber irgendwas in mir sagte: Nein.
Ich begann, mich zu erinnern. An das, was ich früher schon wusste: Dass der Mensch mehr ist als ein Fall. Dass das Herz mehr braucht als einen Beta-Blocker. Dass kein Arzt spürt, wie sich meine Beine anfühlen, wenn ich 30 Meter gehe.
Ich fing an, anders zu essen. Anders zu atmen. Anders zu gehen.
Und ich merkte: Mein Körper hat nicht aufgegeben. Er hat nur gewartet, dass ich wieder mit ihm spreche.
Heute weiß ich, dass es eine Zeit davor gab, und eine Zeit danach. Und dass ich beides brauche, um zu verstehen: Wie viel wir selbst in der Hand haben. Und wie sehr wir uns selbst oft im Weg stehen.
Es ist, als hätte mein Körper gesagt: „Endlich redet der Typ mal mit mir – nach Jahrzehnten Dauerstress, Pommes und Dienst nach Vorschrift.“
Und ehrlich: Ich wäre fast gestolpert – nicht über meine Beine, sondern über die Erkenntnis, dass Heilung manchmal einfach nur bedeutet, stehenzubleiben. Und dann weiterzugehen.
Teil 4 folgt – für alle, die wissen wollen, was wirklich Kraft gibt.






Hinterlasse einen Kommentar