Internationaler Frauentag – Wenn Krankheit auf Unsichtbarkeit trifft

Eine erschöpfte Frau sitzt auf einem Bett in dunkler, stiller Umgebung. Im Bild steht: „Internationaler Frauentag 2026 – Wenn Krankheit unsichtbar wird.

Internationaler Frauentag – Wenn Krankheit auf Unsichtbarkeit trifft

Frauen, Medizin und die Geschichte von Sibylle Dahrendorf

Sprache: 🇩🇪 Deutsch | 🇵🇱 Polski | 🇬🇧 English




🇩🇪 Deutsch

Wenn Krankheit auf Unsichtbarkeit trifft

Am 8. März, dem Internationalen Frauentag, wird weltweit über Gleichberechtigung, gesellschaftliche Teilhabe und die Rechte von Frauen gesprochen.

Doch ein Bereich bleibt oft unsichtbar:
die Realität chronisch kranker Frauen im Gesundheitssystem.

Die Geschichte der Filmemacherin Sibylle Dahrendorf zeigt, warum dieser Tag auch ein medizinischer und gesellschaftlicher Erinnerungstag sein muss.

Zwölf Jahre Krankheit – und ein System, das nicht zuhört

Seit über zwölf Jahren lebt Sibylle Dahrendorf mit schweren, komplexen chronischen Erkrankungen.

„Ich wurde von Ärzten, auch Ärztinnen, gedisst, gedemütigt und nicht ernst genommen.“

Die Diagnose ME/CFS war nur der Anfang einer langen Reihe medizinischer Befunde, die sie größtenteils selbst recherchieren musste.

  • POTS – posturales Tachykardie-Syndrom
  • Small Fiber Neuropathie (SFN)
  • MCAS – Mastzellaktivierungssyndrom
  • CCI – kraniozervikale Instabilität
  • FQAD – Fluorchinolon-Toxizität
  • reaktivierte Herpesviren
  • Borreliose und Bartonella
  • neurologische Langzeitfolgen nach Malaria tropica

Viele dieser Erkrankungen treten nicht isoliert auf, sondern bilden komplexe Symptomcluster.

Frauen und Medizin – ein historisches Muster

Frauen wurden in der Medizingeschichte häufig nicht ernst genommen.
Von der Diagnose „Hysterie“ bis zu modernen Formen von Medical Gaslighting zieht sich ein Muster durch viele Jahrzehnte medizinischer Praxis.

Gerade bei komplexen Erkrankungen wie ME/CFS, Dysautonomien oder chronischen Schmerzsyndromen sind Frauen überproportional betroffen – gleichzeitig gehören diese Krankheiten zu den am schlechtesten erforschten Bereichen der Medizin.

Internationaler Frauentag – auch ein Tag für Patientinnen

Der Internationale Frauentag erinnert daran, dass Gleichberechtigung auch bedeutet:

  • medizinische Forschung ernst zu nehmen
  • Diagnostik zu verbessern
  • chronische Erkrankungen sichtbar zu machen
  • Betroffenen würdige Versorgung zu ermöglichen

Die Geschichte von Sibylle Dahrendorf steht stellvertretend für viele Frauen, deren Krankheit lange nicht gesehen wurde.

Sichtbarkeit ist der erste Schritt.


Weiterlesen bei Fak-Fakten




🇵🇱 Polski

Kiedy choroba staje się niewidzialna

8 marca, w Międzynarodowy Dzień Kobiet, na całym świecie mówi się o równości, prawach kobiet i ich miejscu w społeczeństwie.

Istnieje jednak obszar, który wciąż pozostaje w cieniu:
rzeczywistość kobiet przewlekle chorych w systemie ochrony zdrowia.

Historia reżyserki i dokumentalistki Sibylle Dahrendorf pokazuje, dlaczego ten dzień jest również ważny z punktu widzenia medycyny i społecznej świadomości.

Dwanaście lat choroby

Od ponad dwunastu lat Sibylle Dahrendorf zmaga się z ciężkimi, złożonymi chorobami przewlekłymi.

Diagnoza ME/CFS była jedynie początkiem długiej listy schorzeń, które w wielu przypadkach odkryła dopiero dzięki własnym poszukiwaniom.

Wśród nich znajdują się m.in. POTS, SFN, MCAS, CCI czy powikłania po lekach z grupy fluorochinolonów.

Kobiety w historii medycyny

W historii medycyny objawy kobiet często były bagatelizowane lub psychologizowane.

Również dziś wiele pacjentek doświadcza zjawiska określanego jako medical gaslighting, czyli podważania realności ich objawów.

Dzień Kobiet także dla pacjentek

Międzynarodowy Dzień Kobiet przypomina, że równość dotyczy także:

  • dostępu do diagnostyki
  • badań naukowych
  • prawa do poważnego traktowania choroby

Historia Sibylle Dahrendorf pokazuje, jak ważna jest widoczność chorób przewlekłych w społeczeństwie.




🇬🇧 English

When illness becomes invisible

On March 8, International Women’s Day, the world speaks about equality, participation, and women’s rights.

Yet one reality often remains unseen:
the experience of chronically ill women within healthcare systems.

The story of filmmaker Sibylle Dahrendorf illustrates why this day is also important from a medical and societal perspective.

Twelve years of illness

For more than twelve years, Sibylle Dahrendorf has lived with severe complex chronic illnesses.

The diagnosis of ME/CFS was only the beginning of a long chain of conditions she often had to uncover through her own research.

These include POTS, small fiber neuropathy, MCAS, craniocervical instability and medication-induced toxicities.

Women and medicine

Historically, women’s symptoms have often been dismissed or psychologized.

Even today, many patients report experiences of medical gaslighting – situations where real physical symptoms are questioned or minimized.

International Women’s Day for patients

International Women’s Day also highlights the need for equality in healthcare:

  • better research
  • improved diagnostics
  • recognition of complex chronic illness

The story of Sibylle Dahrendorf reminds us that visibility is the first step toward change.


Entdecke mehr von Fak-Fakten

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

💡 Du willst wissen, worum es bei Fak-Fakten eigentlich geht?
Zur Startseite mit dem Warum unserer Aufklärung




Hinterlasse einen Kommentar


✨ Unsere erste Broschüre ist da!

🦵 Schöne Beine – Tipps für eine gesunde Durchblutung 👉 Jetzt online kaufen oder vor Ort im BISS IMBISS mitnehmen. 👉 Hier eine ausführliche Leseprobe

Möchtest du uns etwas mitteilen?

Frage, Idee, Wunsch? Wir freuen uns auf deine Gedanken!
Du kannst anonym schreiben – oder mit Namen, ganz wie du magst.


Jetzt Formular öffnen




😄 Jetzt neu:
Unsere Humorseite!


Kleine Auszeiten, ehrliches Lachen & kluge Pointen.

📚 Zur Humorseite
– Lieblingswitze aus dem Imbiss, aus dem Leben und manchmal ganz ohne Pointe 😅

💬 Mach mit!
Erzähl uns deinen besten Witz – gern auch anonym oder nur mit Vornamen.

🎭 Weil Denken leichter fällt, wenn man auch lacht.

🧠 Zurück zu unseren Gedanken