Natur vs. NEMs – Hype oder echter Mehrwert?
Einleitung
Wer sich in den letzten Jahren auch nur kurz mit Ernährung beschäftigt hat, kommt an Nahrungsergänzungsmitteln (NEMs) kaum vorbei. Ob im Drogeriemarkt, in Apotheken oder online – das Angebot ist riesig, die Versprechen oft noch größer.
Wir selbst haben ein Jahr lang konsequent auf „Behandlung“ mit Gemüse, Obst, Nüssen und Kräutern gesetzt – mit dem Ziel, Herzmedikamente zu ersetzen. Das hat hervorragend funktioniert: Der Blutdruck ist stabil, die Werte sind konstant geblieben, und das Herz profitiert sichtbar von dieser natürlichen Versorgung. Doch was, wenn man keinen Garten hat, sich nicht selbst versorgen kann oder schlicht nicht jeden Tag kiloweise frische Lebensmittel verarbeiten möchte? Welche Alternative gibt es zur bisherigen Alternative? Genau das wollen wir nun auf den Prüfstand stellen – Natur im Vergleich zu NEMs.
Was die Wissenschaft sagt
- NEMs können helfen – z. B. bei nachgewiesenem Mangel, erhöhtem Bedarf (Schwangerschaft, Leistungssport) oder eingeschränkter Nährstoffaufnahme. Gerade das Herz‑Kreislauf‑System kann in solchen Phasen profitieren, da eine optimale Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zur Stabilität von Blutdruck, Herzrhythmus und Gefäßfunktion beitragen kann.
- Aber: Viele Produkte sind unnötig, weil sie in der beworbenen Form gar nicht so wirken – oder weil der Bedarf über die Ernährung gedeckt werden kann. Wer NEMs sinnvoll nutzen will, muss wissen, welche Stoffe für Herz und Kreislauf wichtig sind, wie sie zusammenspielen und wann die Einnahme Wirkung hat.
Was Nutzer berichten
- In Foren und sozialen Medien findet man beides: Erfolgsgeschichten („Mein Blutwert hat sich verbessert!“) und Enttäuschungen („Geldverschwendung, keine Wirkung.“).
- Oft fehlt die Einordnung, ob es wirklich am Produkt lag – oder an Ernährung, Bewegung, Schlaf oder weniger Stress.
Was in den Foren geredet wird
- „Welches Produkt ist das beste?“
- „Ist das nicht alles nur Abzocke?“
- „Ich habe XYZ probiert – was sagt ihr dazu?“
- Die Diskussionen drehen sich oft um persönliche Erfahrungen, selten um wissenschaftliche Daten.
Unser Ansatz
Wir wollen Klarheit schaffen – ohne Fachchinesisch, ohne Verkaufsdruck, ohne Märchen. Stattdessen liefern wir nachvollziehbare Vergleiche, echte Zahlen und den Blick darauf, was im Körper wirklich passiert. Heute geht es noch nicht um unseren eigenen Test – das kommt später. Aber wir nehmen euch mit in die Welt zwischen Studien, Werbeversprechen und Erfahrungsberichten.
Kurz‑FAQ
Ersetzen NEMs Medikamente? Nein. NEMs sind Lebensmittel. Therapeutische Entscheidungen gehören in ärztliche Hände.
Warum vergleichen wir mit Lebensmitteln? Damit Mengen einordbar werden: „Wieviel Obst/Gemüse müsste ich essen, um denselben Wert zu erreichen?“
Ist „mehr“ immer besser? Nein. Ziel ist Bedarf decken, nicht Überversorgung.
Nächste Folge (Teil 2): Was wirkt wofür? – Vitamine & Mineralstoffe nach Beschwerden (z. B. Energie, Schlaf, Herz, Knochen) inkl. realistischen Lebensmittel‑Vergleichen (z. B. Orangen vs. Vitamin C, Spinat vs. Magnesium) und Anwendungshinweisen.






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