💬 Herzgesundheit neu gedacht – Interview mit Finn Godenrath
Ein Gespräch über funktionelle Medizin, Selbstheilung und Mut zur Eigenverantwortung.
Sprache: 🇩🇪 Deutsch (offen) | 🇵🇱 Polski | 🇬🇧 English
🇩🇪 Deutsch
Finn Godenrath ist Privatarzt für Online Health Management mit über 30 Jahren medizinischer Erfahrung weltweit – unter anderem als ärztlicher Direktor einer Assistance und als Arzt für die Deutsche Botschaft in Thailand. Seine Schwerpunkte liegen in der funktionellen Medizin, Komplementärmedizin, Psychosomatik sowie in der Begleitung von Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischem Stress, Angstzuständen und Erschöpfung.
Nach einem eigenen Schlaganfall und Herzinfarkt gelang ihm selbst der Weg zurück in ein beschwerdefreies Leben – ganz ohne Medikamente. Als Autor und Moderator der Facebook-Community „Herzinfarkt – nie wieder!“ inspiriert er tausende Menschen, selbst Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen.
Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen auf der Suche nach Orientierung und Vertrauen im Gesundheitssystem sind, wollen wir Stimmen zu Wort kommen lassen, die Mut machen. Dieses Interview ist der Auftakt einer Reihe von Gesprächen mit Ärzt:innen, Patient:innen und Menschen, die neue Wege gehen – jenseits von Angst und Ohnmacht.
Antworten auf unsere Interviewfragen:
Fak-Fakten: In einem System, das lange auf Hierarchie und Gehorsam aufgebaut war, ist „Offenheit“ für viele Menschen nicht selbstverständlich. Jahrzehntelange Konditionierung lässt sich nicht über Nacht ablegen. Was wünschst du dir als Arzt von Menschen, die versuchen, sich davon zu befreien und als aufgeklärte Patient:innen neue Wege zu gehen?
Finn Godenrath: Erstmal vielen Dank für die Einladung und die Chance, euch bei dieser tollen und wertvollen Arbeit unterstützen zu dürfen 🙏. Am meisten wünsche ich mir von meinen Patienten Offenheit. Offenheit zu einem anderen Verständnis von Krankheit und Gesundheit. Ich habe durch meine eigene schwere chronische Gefäß- und Herzerkrankung erlebt, was passiert, wenn dogmatisch eine Richtung verfolgt wird und es nicht möglich ist, über den Tellerrand hinaus zu schauen. Damals hätte ich mir diese Offenheit – und die dazugehörigen Kenntnisse 😅 – von meinen Ärzten gewünscht. Heute bin ich komplett medikamentenfrei und beschwerdefrei und wünsche mir diese Offenheit von meinen Patienten, damit ich ihnen helfen kann, das Gleiche zu erreichen für sich.
F-F: Viele Patient:innen fühlen sich von oben herab behandelt – nicht gesehen, nicht gehört. Die Konsequenz ist oft Angst. Und aus Angst entsteht keine Eigenverantwortung – sondern Abhängigkeit. Wie können Menschen lernen, trotz dieser Ängste Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen?
Finn Godenrath: Du sagst schon in der Frage „sich trauen“. Das ist genau der Punkt. Sie haben Angst! Genau diese Angst begegnet mir jeden Tag und immer wieder heißt es, mein Arzt hat gesagt, dass ich sterben werde, wenn ich diesen Blutverdünner oder diesen Cholesterinsenker nicht nehme. Es wird gezielt Angst geschürt und das ist eines der großen Probleme in unserer Medizin und in der ganzen Gesellschaft, denn Angst trifft keine guten Entscheidungen. Wenn die Patienten dann im Gespräch mit mir merken, dass es nicht so kompliziert ist, wie sie dachten, dass man nicht viel falsch machen kann mit den alternativen Methoden, dass sie damit viel mehr Gesundheit selbst verursachen können, als die Medikamente je zu bringen vermochten, dann fassen sie Mut, treffen Entscheidungen und werden aktiv. Und manchmal ist es auch schlicht die berechtigte Angst vor den ja oft auch erheblichen Nebenwirkungen und Problemen mit den Medikamenten. Das ist für viele eine starke Motivation, die Gesundheit zur Chefsache zu erklären und endlich selbst in die Hand zu nehmen.
F-F: Während viele Arztpraxen unter Zeitdruck stehen und kaum Raum für echte Gespräche bieten, wird in Online-Communities wie „Herzinfarkt – nie wieder!“ das Prinzip der geteilten Erfahrung zum Schlüssel. Was macht eine solche Community für dich zu einem Ort echter Heilung – fachlich wie menschlich?
Finn Godenrath: Ja, genau. In meiner Herz-Gruppe bei Facebook „Herzinfarkt – nie wieder!“ geht es genau um diese Dinge, die ich selbst machen kann und die einem kein Arzt verraten wird, um ursächlich meine Krankheit zu verstehen und mit einfachen Mitteln nicht nur zu bessern, sondern in vielen Fällen sogar komplett zum Verschwinden zu bringen. Das feiern wir dann natürlich immer ordentlich in der Community. Besonders wichtig ist mir dabei die Geduld mit den Neuen, die voll mit ihren alten Glaubenssätzen sind und Zeit und viele einfache, gute Erklärungen brauchen, um zu verstehen, wie Menschen und Krankheiten funktionieren und um Vertrauen zu finden zu ihren eigenen Möglichkeiten. Mir persönlich ist auch ein freundlicher, liebevoller, respektvoller Umgang besonders wichtig, weshalb ich sehr viel Zeit in die Gruppe investiert habe und es inzwischen super toll klappt. Fachlich unterstütze ich als Arzt mit einfach verständlichen Erklärungen, um meine Lieben kompetent für eigene Entscheidungen zu machen. Manchmal poste ich aber auch Studien, die belegen, wie die Medizin auf dem Holzweg ist – zum Beispiel mit Betablockern nach Herzinfarkt oder mit der Cholesterinsenkung.
F-F: Die sogenannte Schulmedizin wird oft als alternativlos dargestellt – dabei fehlt es nicht an Alternativen, sondern an öffentlichem Raum, in dem sie fair diskutiert werden dürfen. Welches Thema aus deiner Praxis sollte dringend mehr öffentliche Aufmerksamkeit bekommen?
Finn Godenrath: Auf jeden Fall! In den gängigen Medien ist die Diskussion über Sinn und Unsinn oder eben auch über die Gefahren der chemischen Pharmaka fast völlig verstummt. Kaum jemand weiß, dass Medikamente niemals heilen, immer nur kurzfristigen Überlegungen folgend Symptome unterdrücken und niemals ursächlich helfen. Das leichte Lindern wird allerdings erkauft zu dem hohen Preis, dass die Medikamente die eigentlichen Ursachen von chronischen Krankheiten verschlimmern oder sogar neue auslösen, so dass viele in einen Teufelskreis geraten sind, wo es immer nur noch mehr Diagnosen und noch mehr Medikamente gibt beim nächsten Arztbesuch – aber keine Hilfe. Kein Wunder, dass die Menschen nicht mehr gerne zum Arzt gehen.
F-F: Für viele beginnt der Weg in ein gesünderes Leben mit der Einsicht, dass echte Gesundheit nicht im Wartezimmer entsteht – sondern im Alltag, im Kopf, im Herzen. Wenn du den Satz ergänzen dürftest: „Gesundheit bedeutet für mich…“ – wie würde er lauten?
Finn Godenrath: Als ganzheitlicher Arzt ist Gesundheit für mich das beste Anti-Aging-Programm der Welt! Bis ins höchste Alter frei von Beschwerden und ohne jegliche Medikamente aktiv zu sein und Spaß zu haben an einem selbstständigen und selbstbestimmten Leben. Ich bin jetzt 56 und 11 Jahre nach Schlaganfall und 6 Jahre nach Herzinfarkt geht es mir besser und ich bin fitter denn je – und mein Plan ist, das locker nochmal zu verdoppeln. Alle Krankheiten sind aus meinem Körper verschwunden, einschließlich Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Sodbrennen, Allergien, Schlafstörungen, Ängsten oder Depressionen. Mit den Möglichkeiten der Funktionellen Medizin ist man sicher geschützt vor Alzheimer und vor Krebs, Rheuma und Herzinfarkt… Was bleibt, nenne ich Gesundheit – und die macht viel Spaß!
Wir danken Finn Godenrath herzlich für seine Offenheit und seine Bereitschaft, seine Erfahrungen zu teilen. Gerade in einer Zeit, in der viele Betroffene sich alleingelassen fühlen, sind ehrliche Erfahrungsberichte wie seiner von unschätzbarem Wert. Wenn du ebenfalls deine Geschichte erzählen möchtest oder Fragen hast, melde dich bei uns. Denn jede Stimme zählt – und gemeinsam sind wir stärker. Denn Heilung beginnt oft mit einem ehrlichen Gespräch – und dem Mut, neue Fragen zu stellen.
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👉 Zur Facebook Forum von Finn Godenrath: Herzinfarkt – nie wieder!
🇵🇱 Polski
Finn Godenrath jest prywatnym lekarzem zajmującym się Online Health Management, z ponad 30-letnim międzynarodowym doświadczeniem medycznym – m.in. jako dyrektor medyczny w assistance oraz lekarz Ambasady Niemiec w Tajlandii. Jego specjalizacje obejmują medycynę funkcjonalną, medycynę komplementarną, psychosomatykę oraz towarzyszenie osobom z chorobami układu krążenia, przewlekłym stresem, stanami lękowymi i wyczerpaniem.
Po własnym udarze i zawale serca wrócił do życia bez dolegliwości – całkowicie bez leków. Jako autor i moderator społeczności na Facebooku „Zawał serca – nigdy więcej!” inspiruje tysiące osób do przejęcia odpowiedzialności za własne zdrowie.
W czasie, gdy wiele osób szuka orientacji i zaufania do systemu ochrony zdrowia, chcemy oddawać głos tym, którzy dodają odwagi. Ten wywiad otwiera serię rozmów z lekarkami/lekarzami, pacjentkami/pacjentami oraz ludźmi, którzy idą nowymi drogami – poza strachem i bezsilnością.
Odpowiedzi na nasze pytania do wywiadu:
Fak-Fakten: W systemie przez lata opartym na hierarchii i posłuszeństwie „otwartość” dla wielu nie jest oczywista. Wieloletnie uwarunkowania trudno porzucić z dnia na dzień. Czego – jako lekarz – oczekujesz od osób, które próbują się od tego uwolnić i jako świadomi pacjenci iść nową drogą?
Finn Godenrath: Dziękuję za zaproszenie i możliwość wsparcia Was w tej wspaniałej i wartościowej pracy 🙏. Najbardziej pragnę od moich pacjentów otwartości. Otwartości na inne rozumienie choroby i zdrowia. Na własnym ciężkim, przewlekłym schorzeniu naczyń i serca doświadczyłem, co się dzieje, gdy uparcie podąża się tylko w jednym kierunku i nie pozwala sobie zajrzeć „poza krawędź talerza”. Wtedy życzyłbym sobie tej otwartości – i odpowiedniej wiedzy 😅 – u moich lekarzy. Dziś jestem całkowicie bez leków i bez dolegliwości i tej samej otwartości życzę moim pacjentom, aby mógł im pomóc osiągnąć to samo.
F-F: Wiele osób czuje się traktowanych z góry – niewidzianych, niesłyszanych. Konsekwencją jest często strach. A ze strachu nie rodzi się odpowiedzialność, lecz zależność. Jak uczyć się brać odpowiedzialność za zdrowie mimo lęku?
Finn Godenrath: Już w pytaniu pada słowo „odważyć się”. To sedno. Oni się boją! Z tym lękiem spotykam się codziennie i wciąż słyszę: mój lekarz powiedział, że umrę, jeśli nie wezmę tego „rozrzedzacza krwi” albo statyny. Strach jest świadomie podsycany i to jedno z wielkich problemów naszej medycyny i całego społeczeństwa, bo strach nie podejmuje dobrych decyzji. Gdy pacjenci widzą w rozmowie ze mną, że to nie jest tak skomplikowane, jak myśleli, że trudno tu wiele zepsuć, a metodami alternatywnymi mogą spowodować o wiele więcej zdrowia, niż kiedykolwiek dały leki – wtedy nabierają odwagi, decydują i działają. Czasem to po prostu uzasadniony lęk przed nierzadko poważnymi skutkami ubocznymi leków. To silna motywacja, by ogłosić zdrowie „sprawą prezesa” i wziąć je wreszcie we własne ręce.
F-F: Gdy wiele gabinetów działa w presji czasu i brakuje miejsca na prawdziwą rozmowę, w społecznościach online – jak „Zawał serca – nigdy więcej!” – kluczem staje się dzielenie doświadczeń. Co sprawia, że taka społeczność jest miejscem prawdziwego uzdrawiania – merytorycznie i po ludzku?
Finn Godenrath: Dokładnie. W mojej grupie „Zawał serca – nigdy więcej!” chodzi o te rzeczy, które mogę zrobić sam, a których lekarz zwykle nie powie – by zrozumieć przyczyny choroby i prostymi środkami nie tylko ją łagodzić, ale w wielu przypadkach całkowicie usunąć. Oczywiście świętujemy to potem w grupie. Szczególnie ważna jest dla mnie cierpliwość wobec nowicjuszy, pełnych dawnych przekonań – potrzebują czasu i wielu prostych, dobrych wyjaśnień, by zrozumieć, jak działa człowiek i choroby, oraz by zaufać własnym możliwościom. Osobiście bardzo dbam o życzliwy, pełen szacunku klimat, dlatego włożyłem w grupę dużo pracy – i dziś działa to świetnie. Merytorycznie wspieram jako lekarz prostymi, zrozumiałymi wyjaśnieniami, by moi Drodzy stawali się kompetentni do własnych decyzji. Czasem publikuję też badania pokazujące, że medycyna błądzi – np. w sprawie beta-blokerów po zawale czy obniżania cholesterolu.
F-F: Medycyna tzw. „szkolna” bywa przedstawiana jako bezalternatywna – tymczasem nie brakuje alternatyw, tylko przestrzeni publicznej, gdzie można je uczciwie omawiać. Jaki temat z Twojej praktyki powinien pilnie zyskać większą uwagę?
Finn Godenrath: Zdecydowanie! W głównych mediach dyskusja o sensie/nonsensie i zagrożeniach farmakoterapii prawie zamilkła. Mało kto wie, że leki nigdy nie leczą – zawsze jedynie tłumią objawy i nie pomagają przyczynowo. To chwilowe złagodzenie okupione jest wysoką ceną: leki pogarszają przyczyny chorób przewlekłych lub wywołują nowe, więc wiele osób wpada w błędne koło – coraz więcej rozpoznań, coraz więcej leków przy każdej wizycie, a pomocy brak. Nic dziwnego, że ludzie niechętnie chodzą do lekarza.
F-F: Dla wielu droga do zdrowszego życia zaczyna się od uświadomienia, że prawdziwe zdrowie nie rodzi się w poczekalni – lecz w codzienności, w głowie, w sercu. Dokończ zdanie: „Zdrowie oznacza dla mnie…”
Finn Godenrath: Jako lekarz holistyczny uważam, że zdrowie to najlepszy program „anti-aging”! Być wolnym od dolegliwości i bez leków, aktywnym i radosnym aż do późnej starości – prowadząc samodzielne, samostanowiące życie. Mam 56 lat i 11 lat po udarze oraz 6 lat po zawale czuję się lepiej i jestem w lepszej formie niż kiedykolwiek – a planuję swobodnie to podwoić. Wszystkie choroby zniknęły z mojego ciała – w tym bóle głowy i pleców, zgaga, alergie, zaburzenia snu, lęki i depresje. Możliwości medycyny funkcjonalnej dają realną ochronę przed Alzheimerem, nowotworami, reumatyzmem czy zawałem… To, co pozostaje, nazywam zdrowiem – a ono daje dużo radości!
Serdecznie dziękujemy Finnowi Godenrathowi za otwartość i gotowość podzielenia się doświadczeniami. W czasach, gdy wielu chorych czuje się pozostawionych samym sobie, szczere relacje – takie jak ta – są bezcenne. Jeśli chcesz opowiedzieć swoją historię albo masz pytania, napisz do nas. Bo uzdrawianie często zaczyna się od szczerej rozmowy i odwagi zadawania nowych pytań.
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👉 Link do forum na Facebooku Finna Godenratha: Zawał serca – nigdy więcej!
🇬🇧 English
Finn Godenrath is a private physician focused on online health management with over 30 years of worldwide medical experience – including roles as medical director in assistance and as a physician for the German Embassy in Thailand. His core fields are functional medicine, complementary approaches, psychosomatics, and supporting people with cardiovascular disease, chronic stress, anxiety, and exhaustion.
After experiencing both a stroke and a heart attack himself, he returned to a symptom-free life – entirely without medication. As the author and moderator of the Facebook community “Heart Attack – Never Again!”, he inspires thousands to take responsibility for their health.
At a time when many are seeking orientation and trust in healthcare, we want to amplify voices that encourage courage. This interview is the opening to a series of conversations with physicians, patients, and people who choose new paths – beyond fear and helplessness.
Answers to our interview questions:
Fak-Fakten: In a system long built on hierarchy and obedience, “openness” isn’t a given for many. Decades of conditioning can’t be shed overnight. What do you – as a physician – wish from people trying to free themselves and act as enlightened patients taking new paths?
Finn Godenrath: First of all, thank you for the invitation and for letting me support this wonderful and valuable work 🙏. What I wish most from my patients is openness. Openness to a different understanding of illness and health. Through my own severe, chronic vascular and heart disease I learned what happens when one dogmatically follows only one direction and can’t look beyond the rim of the plate. Back then I would have wished for that openness – and the corresponding knowledge 😅 – from my doctors. Today I’m completely medication-free and symptom-free, and I wish for that same openness from my patients so I can help them achieve the same for themselves.
F-F: Many patients feel talked down to – unseen, unheard. The consequence is often fear. And fear doesn’t create responsibility – it creates dependency. How can people learn to take responsibility for their health despite these fears?
Finn Godenrath: You already say it in the question: “to dare.” That’s the point. They are afraid! I encounter this fear every day, and again and again I hear: my doctor said I will die if I don’t take this blood thinner or this cholesterol-lowering drug. Fear is deliberately stoked, and that’s one of the big problems in our medicine and in society, because fear doesn’t make good decisions. When patients notice in conversation with me that it’s not as complicated as they thought, that you can hardly go wrong with alternative methods, and that they can create far more health themselves than medications ever brought, they gain courage, make decisions, and take action. And sometimes it’s simply the justified fear of often considerable side effects and problems with the drugs. For many, that’s a strong motivation to make health the boss’s business and finally take it into their own hands.
F-F: While many practices operate under time pressure and leave little room for real conversations, online communities such as “Heart Attack – Never Again!” make shared experience the key. What makes such a community a place of genuine healing – professionally and humanly?
Finn Godenrath: Exactly. In my Facebook heart group “Heart Attack – Never Again!” it’s precisely about the things I can do myself and which no doctor will tell you – to understand the root of the disease and, with simple means, not only improve it but in many cases make it disappear entirely. We celebrate that properly in the community. Especially important to me is patience with newcomers, who are full of old beliefs and need time and many simple, good explanations to understand how people and diseases work and to build trust in their own possibilities. A friendly, loving, respectful tone is also crucial to me, which is why I’ve invested a lot of time in the group – and now it works wonderfully. Professionally, I support as a physician with easy-to-understand explanations to make my dear members competent for their own decisions. Sometimes I also post studies showing how medicine is on the wrong track – for example with beta-blockers after heart attack or with cholesterol lowering.
F-F: So-called conventional medicine is often portrayed as without alternatives – yet what’s missing isn’t alternatives but public space to discuss them fairly. Which topic from your practice urgently deserves more public attention?
Finn Godenrath: Absolutely! In mainstream media, discussion about the sense, nonsense, and dangers of chemical pharmaceuticals has almost fallen silent. Hardly anyone knows that medications never heal – they suppress symptoms following short-term considerations and never help causally. The mild relief is bought at a high price: drugs aggravate the true causes of chronic disease or even trigger new ones, so many are trapped in a vicious circle of ever more diagnoses and ever more medications at the next doctor’s visit – but no help. No wonder people don’t like going to the doctor anymore.
F-F: For many, the path to a healthier life begins with the insight that real health doesn’t arise in the waiting room – but in everyday life, in the mind, in the heart. If you could complete the sentence “Health means to me…”, how would it read?
Finn Godenrath: As a holistic physician, health is the best anti-aging program in the world! To be free of complaints and without any medication, active and having fun – living an independent, self-determined life into the highest age. I’m now 56, and 11 years after stroke and 6 years after heart attack I feel better and fitter than ever – and my plan is to easily double that. All diseases have disappeared from my body, including headaches, back pain, heartburn, allergies, sleep disorders, anxiety, or depression. With the possibilities of functional medicine, one is safely protected from Alzheimer’s and from cancer, rheumatism, and heart attack… What remains I call health – and it’s a lot of fun!
We sincerely thank Finn Godenrath for his openness and his willingness to share his experiences. Especially at a time when many affected people feel left alone, honest reports like his are invaluable. If you would like to tell your story or have questions, get in touch with us. Healing often begins with an honest conversation – and the courage to ask new questions.
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👉 To Finn Godenrath’s Facebook forum: Heart Attack – Never Again!






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